Gästebuch

Rassekleintierzuchtverein E 22 St. Florian am Inn

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Coburger Lerchen

Herkunft:
Ursprünglich als "Mehllichte Feldtaube" in den Landgemeinden der ehemaligen
Herzogtümer Sachsen-Coburg und Sachsen-Meiningen verbreitet, später durch
Kreuzungen verfeinert und auf ihr heutiges Aussehen gezüchtet.
Gesamteindruck:
Große, vitale Taube von langgestrecktem Bau, kräftiger Körperform mit
waagerechter Haltung; Gewicht um 700 g bei ausgewachsenen Tieren. Allen
Farbenschlägen ist eine zarte Pastelltönung eigen.
Farbenschläge: Gelercht, Silber mit Binden, Silber ohne Binden.
Ringgröße: 9

Exhibition Homer

Herkunft:
Um 1900 in England entstanden Gesamteindruck: Keilförmiger, kraftvoll
wirkender, doch nicht plumper Körper auf mittelhohen, kräftigen Beinen und
Schenkeln; langer Schädel, keilförmig mit gerader Oberlinie und kühnem
Gesichtsausdruck; stolze Haltung - ein Bild verhaltener Kraft in gefälligen
Proportionen.
Farbenschläge: Blau mit schwarzen Binden, Blau ohne Binden, Dunkel,
Dominant Rot, Dominant Gelb, Blaufahl, Rotfahl, Gelbfahl, Blaugehämmert,
Dunkelgehämmert, Blaufahl-Gehämmert, Rotfahl-Gehämmert, Gelbfahl-Gehämmert.
Ringgröße: 10

Kingtauben

Herkunft:
In den USA aus Römern, Maltesern, Brieftauben und Ducheß herausgezüchtet.
In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts entstand Weiß; Silber (Braunfahl)
wurde in den USA 1921 anerkannt, Rez. Gelb, Rez. Rot, Dun und Blau 1932 in
den Standard aufgenommen; Schwarz folgte später. Gesamteindruck: Körper
breit, gut gerundet und kurz. Muskelhärte ist nicht notwendig; doch soll
sich der Körper auch nicht schwammig anfühlen. Tiere mit zu wenig
Körpermasse sind ungeachtet sonstiger Vorzüge unerwünscht. Anhaltspunkte
für das Gewicht: Alte Tiere 850 bis 1050 g, junge Tiere 800 bis 965 g.
Farbenschläge: Weiß, Braun, Braunfahl, Blau mit schwarzen Binden, Blau ohne
Binden, Blaugehämmert, Blauschimmel, Schwarz, Dun, Rez. Rot, Rez. Gelb,
Andalusierfarbig, Dom. Rot, Rotfahl, Rotfahl-Gehämmert; Tiger in Blau,
Schwarz, Rot und Gelb; Schecken in Blau, Schwarz, Rot und Gelb.
Ringgröße: 10

Huhnschecken

Herkunft:
Oberösterreich, vermutlich aus Florentinern, Nürnberger Bagdetten und
Türkentauben herausgezüchtet. Gesamteindruck: Kräftige, stolze, huhnartige
Erscheinung; nur dieser Rasse eigene, auffallende Zeichnung.
Farbenschläge: Schwarz, Rot, Gelb, Braun, Blau mit schwarzen Binden,
Hellblau mit weißen Binden, Blaugehämmert, Rotfahl, Gelbfahl, Braunfahl,
Braunfahl-Gehämmert.
Ringgröße: 9

Genter Kröpfer


Herkunft:
Flandern, mit dem Altholländer und dem Pommerschen Kröpfer verwandt.
Gesamteindruck: Kräftig, breit, gedrungen, Vorderkörper aufgerichtet,
Hinterkörper fast waagerecht getragen, viel Blaswerk.
Farbenschläge: a) Einfarbig Schwarz, Blau mit schwarzen Binden,
Blaugehämmert, Rot, Gelb, Blaufahl, Rotfahl, Gelbfahl und Weiß; b) Geherzte
(Bunte) in denselben Farben; c) Dominikaner (Geganselte) in Schwarz, Blau,
Rot, Gelb, Blaufahl; d) Tiger und Schecken in Schwarz, Rot, Gelb; e)
Blauschwänze.
Ringgröße: 12

Altenburger Trommeltauben

Herkunft:
Seit Anfang des 18. Jahrhunderts im sächsisch-thüringischen Raum um
Altenburg gezüchtet. Gesamteindruck: Sehr kräftige Feldtaubengestalt, fast
waagerechte Haltung, hochstirniger Kopf,glattfüßig, sehr gute
Trommelstimme.
Farbenschläge: Schwarz, Weiß, Rot, Gelb, Dom. Rot, Dom. Gelb, Blau mit
schwarzen oder ohne Binden, Blaufahl mit dunklen oder ohne Binden, Rotfahl,
Erbsgelb (Gelbfahl), Gelercht; Blau-, Blaufahl-, Rotfahl-,
Gelbfahl-Gehämmert; Blauschimmel; Rotfahl-, Gelbfahl-Schimmel; Weißbindige
und Weißgeschuppte in Hellblau, Blau und Blaufahl; Muselköpfe mit oder ohne
Flügelrose in Schwarz; Getigerte und Gescheckte in Schwarz, Blau, Rot,
Gelb; Weißköpfe und Gemönchte in Schwarz, Rot, Gelb, Blau mit schwarzen
oder weißen oder ohne Binden, Blaufahl, Rotfahl, Erbsgelb (Gelbfahl),
Blau-, Rotfahl-, Gelbfahl-Gehämmert.
Ringgrößen: 8

Arabische Trommeltauben

Herkunft:
Die domestizierte Form der ausgestorbenen wilden Felsen-Trommeltaube aus
Saudi-Arabien (Mekka). Gesamteindruck: Größe und Form einer kleineren
Feldtaube; sehr lebhaftes Temperament, aber auch
sehr zahm und zutraulich; eigenartig lachende Trommelstimme, die in dieser
Art bei keiner anderen Taubenrasse vorkommt.
Farbenschläge: Weiß, Schwarz, Blau mit schwarzen Binden, Blaugehämmert,
Rot-Atiasfarbig, Gelb-Atlasfarbig, Dominant Rot, Dominant Gelb, Rotfahl,
Gescheckt in Schwarz, Blau, Dominant Rot und Dominant Gelb.
Ringgrößen: 7

 

Die Damascener-Taube der Urtyp der Taube

Wie der Name schon sagt, muß diese Taube mit der ältesten Stadt der Welt etwas zu tun haben. In dieser Stadt gibt es heute noch Häuser, die vor Tausenden von Jahren gebaut wurden. Die Damascener-Taube wird als die älteste Taube angesehen und in verfeinerter Urform heute noch gezüchtet. Obwohl Damaskus der Taube den Namen gab, war die richtige Heimat weiter südlich, im heutigen Jemen, Jordanien und Palästina. Hieroglyphen alter Völker, die bis heute noch den Archäologen teilweise Rätsel aufgeben, sowie über 5000 Jahren alten Papyri, Steinplatten, Obelisken und Pyramiden zeigen mit ihren Gravuren und Schnitzereien Figuren von Tauben, die in ihrer Größe, Form und Figur die Damascener-Taube erkennen lassen.

 In diesen Gegenden findet man heute noch die schönen und rassigen Tauben, die hauptsächlich von Arabern gezüchtet werden und dort Jerusalemer Taube heißen. Nachweislich wurden in den Höfen und Palästen der ägyptischen Pharaonen diese Tauben in größeren Scharen gehalten.

Die Taubenhaltung war zu jener Zeit ein Privileg der Könige und Herrscher sowie dem im Staatsdienst tätigen Reichen. Für das gewöhnliche Volk war die Taubenhaltung verboten, denn die Taube war ein heiliges Tier, das bei besonderen Anlässen den Göttern geopfert wurde.

 Es wird vermutet, dass die Damascener-Taube eine geglückte Kreuzung zweier Felsentauben-Rassen ist und man muß feststellen, daß bis heute noch keine Degeneration aufgetreten ist. Die Damascener-Taube ist, wie bereits erwähnt, mit einigen Verfeinerungen heute noch im Urtyp erhalten. Diese alte Taubenrasse wurde erstmals von Willinghby im Jahre 1674 erwähnt. Im Buch die “Tauben” schreibt Eduard Baldamus im Jahre 1878, dass diese hübsche Taube orientalischen Stils zwar schon seit längeren in England bekannt, aber unverständlicherweise wieder vernachlässigt worden ist.

Die damalige Beschreibung hat folgenden Wortlaut:

Die Damascener-Taube ist etwas größer als die englische Eule. Kopf und Schnabel gleichen der eben genannten Rasse. Der Kopf ist groß, hat einen ziemlich breiten, schön gewölbten Scheitel, der nicht eben steil nach der Schnabelwurzel abfällt, und sitzt auf einem kräftigen, aufrecht getragenen Hals. Der Schnabel ist schwarz, kurz und von nahezu konischer Form. Das Auge ist hell und orangenfarbig, die großen Augenringe dunkelgrau, die nackten kurzen Füße lebhaft rot. Die beiden Hauptpunkte, welche diese Rasse so anziehend machen, sind die wirklich rein silbern oder französisch-weiße Färbung des Gefieders, die mit den tiefschwarzen Flügelbinden einen herrlichen Kontrast bilden, sowie die ziemlich breiten, pflaumenblauen fleischigen Augenkreise, welche von der orange-gelben Iris und dem weißen Gefieder nicht weniger schön abstechen. Auch die etwas dunkler nuancierten Schwingen und Schwanzfedern, letztere gleichfalls mit tiefschwarzen weiß-gesäumten Endbinden, machen einen sehr hübschen Eindruck. Eine seltene Eigentümlichkeit ist ferner, dass die weißen Konturfedern, besonders die des Halses, sämtlich dunkle Flaumfedern haben. Sie sind außerdem gute Flieger, gedeihen sehr gut in Freiheit, verlangen aber sehr gute Pflege, wenn sie eingeschlossen sind. Soweit die Beschreibung des Herrn Baldamus. 

Was sind Futtermittel für unsere Tauben?


Getreide wie z.B. Weizen, Gerste, Hafer, Mais, Reis, Hirse etc. Hülsenfrüchte wie z.B. Wicken, Erbsen, Bohnen, Linsen etc. Ölfrüchte wie z. B. Hanf, Raps, Rübsen, Leinsamen und Sonnenblumen Grünfutter wie z. B. Gras, Spinat etc. Einige Körnerarten ( Mais, Linsen, Gerste, Weizen etc. ) bewirken bei einseitiger, langfristiger Gabe, Beeinträchtigungen der Leistung und der Gesundheit, im Extremfall sogar Stoffwechselstörungen, Mineralstoff, - Vitaminmangelkrankheiten, bis hin zum Verlust des Tieres.
Eigenschaften und Anwendungsgebiete von Futtermitteln
Getreide:
Futterweizen: kein Alleinfutter (muss durch Vit. A- aufgewertet werden) gut in Zucht, Mauser und als Kräftigungsfutter

Spelzgerste: gut in der Ruhezeit nicht als Alleinfutter geeignet (da viele wichtige Inhaltsstoffe fehlen)

Haferkerne: durch hohen Kohlehydratanteil viel verwendetes Futtermittel in Zucht, Reise, Hochflug und Leistungsfutter.

Mais gelb: Energiereichste Getreideart

Reis: als Diät und Kräftigungsfutter geeignet entwässert den Körper (nicht überdosieren)

Dari / Milo: hochwertiger als Weizen und Gerste, nicht als Alleinfutter geeignet.

Hirse: Energie und Rohfaserreiches Futtermittel, besonders für Diät und Kräftigungsfutter geeignet.

Buchweizen: Geschlechtstrieb anregendes Zusatzfutter (Zucht)
Hülsenfrüchte
Wicken: für alle Zwecke geeignet

Erbsen: wertvoller und preisgünstiger Bestandteil das ganze Jahr über.

Sojabohnen: Nährstoffreichste Hülsenfrucht (Eiweiß & Fette)

Bohnen: gleich wie Erbsen

Linsen: gleich wie Wicken
Ölfrüchte
Hanf: Zusatzfutter (nicht überdosieren)

Raps/Rübsen: Bestandteil von Leistungsfutter

Leinsamen: gleich wie Hanf

Sonnenblumenkerne: Rohfaserreich (ungern Aufnahme)

Sonnenblumenkerne: Nährstoffreiches gutverdauliches Zusatzfutter
Inhaltstoffe von Futtermitteln
Weizen =>Vit B1 & E

Hafer => Aminosäuren (Methionin /Lysin / Zystin) hoher Gehalt von Mineralstoffen hoher Rohfaseranteil

Gerste => Energieanteil ca. 72 - 86 %

Mais => hoher Fettanteil neben Reis höchster Stärkeanteil Geschlechtstrieb anregend

Hirse => hoher Kohlehydrat und Rohfasergehalt

Reis => Stärkereichste Getreideart Vit B1 nur in Rohreis viele Mineralstoffe, Vitamine und Rohfaser

Erbsen => Phosphor, Kalium, Kupfer und Zink

Wicken/Linsen => 25 - 28% Eiweißgehalt kaum Fettansatz enthalten Blausäure.

Sojabohnen => höchster Fettanteil & eiweißreich

Sonnenblumenkerne => hoher Rohfaseranteil regt Darmtätigkeit an essentielle Aminosäuren

Hanf => Phosphor und Calcium

Leinsamen => Eiweiß ca. 25% essentielle Aminosäuren Silizium (Federglanzfördernd) Blausäure

Raps/Rübsen => Glykoside (Schilddrüse)
Aminosäuren
Aminosäuren sind Bausteine der Proteine und Peptide.
1.Neutrale Seitenhälfte (z.B. Methionin etc.)
2.Neutrale und hydrophile Seitenhälften (z. B. Glutamine etc.)
3.Saure und hydrophile Seitenhälften (z. B. Glutaminsäure etc.)
4.Basischen und hydrophile Seitenhälften
Um Mangelerscheinungen vorzubeugen benötigt der Organismus täglich Proteinogene (Arginin etc.).


 


Arginin => Stickstofftransport
Lysin => Rasches Wachstum
Methionin => Stoffwechsel (sehr Schwefelhaltig)
Spurenelemente
Spurenelemente sind in Enzymen, Hormonen und Vitaminen enthalten. Wichtigste Spurenelemente: Eisen, Fluor, Jod, Kobalt, Kupfer und Zink.
Proteine
Proteine sind organische Verbindungen die überwiegend aus Peptidartigen Aminosäuren aufgebaut sind. Proteine bestimmen den Stoffwechsel und die Struktur jeder Zelle. Proteine sind unterteilt in:

Muskelproteine => Aktin und Myosin (entscheidend bei Muskelkontraktion)
Transportprotein => Hämoglobin (überträger von Atemgasen) Einfache Proteine sind nur aus Aminosäure aufgebaut (Glutamin + Asparaginsäure). Proteine werden durch Enzyme zerlegt.
Vitaminvorkommen
Fettlöslich
Vitamin A => Lebertran
Vitamin D => Lebertran
Vitamin E => Keimfutter, Ölfrüchte
Vitamin F => Öl & fetthaltige Früchte
Vitamin K => Weizen, Hafer, Mais, Soja
Wasserlöslich
Vitamin B1 => Getreide, Hefe, Ölfrüchte
Vitamin B2 => Getreide, Hefe, Ölfrüchte
Vitamin B3 => Getreide, Hefe, Ölfrüchte
Vitamin B5 => Weizen, Roggen. Gerste, Hafer, Mais, Hirse, Soja, Raps, Hefe
Vitamin B6 => Getreide, Hefe, Ölfrüchte
Vitamin B12 => Tierisches Eiweiß
Vitamin C => Zitrusfrüchte, Grünpflanzen
Vitamine
sind wie Enzyme (Fermente) => essentielle Nahrungsmittel
wichtigste Vitamine => A, B, C, D, E, F & K
verschiedene Vitamine können selbst gebildet werden
100 - 1000 Fach überdosiert werden vertragen
A, D, E werden gespeichert => Überschuss über Nieren ausgeschieden
Hochleistungen werden von Vitaminmangel erheblich gestört
Multivitamin deckt den Bedarf sehr gut
Mineralien
Calcium / Raps, Rübsen => Nervensystem & Blutfaserstoffe
Kalium / Ölsaat, Hafer, Hülsenfrüchte => Gewebeaufbau
Natrium/ Gerste, Hafer => Körperflüssigkeit & Gleichgewicht
Magnesium/ Mais, Hafer,
Wicken, Kardi => Knochenaufbau
Eisen / Gerste, Raps, Sonnenblumenkerne, Kardi => Zellaufbau & Blutbildung => intensiver Sauerstofftransport
Kupfer / Erbsen, Ölsaat => Blutbildung, Knochenbau & Appetit
Schwefel / Erbsen, Weizen, Hafer => Feder, haut & Knochenbildung
Zink / Bohnen => Zellstoffwechsel
Jod / Gerste, Hafer, Ölsaat => Schilddrüse
Mangan / Bohnen, Reis => Gelenke
Mineralstoffe
sind keine Energielieferanten
für Stoffwechsel-, Wachstums- und Fortpflanzungsvorgänge
Baustoffe für Gewebe (Knorpel, Knochen, Blut, Verdauung und Ei-schale)
Taubenkörper besteht aus ca. 5% Mineralstoffen
hauptsächlich in Skelett und Muskulatur gelagert
Mengenelemente (> 100 mg/ kg Futter)
Mangel an Mengen/Spurenelementen führt zu Leistungsschwund & Krankheit
Mengenelemente sind das wichtigste => Calcium & Phosphor => 75%
Mengenelemente
Calcium, Phosphor, Magnesium Natrium, Kalium, Chlor, Schwefel
Spurenelemente
Eisen, Mangan, Zink, Chrom, Molybdän Kupfer, Kobalt, Selen, Jod

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