Gästebuch

Rassekleintierzuchtverein E 22 St. Florian am Inn

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Rassebeschreibung:

Holländisches Haubenhuhn


Bruteimindestgewicht 45 g, Legeleistung 140, Farbe der Eier weiß,

 Gewicht 2 bis 2,5 kg

Die Holländer Haubenhühner sind von Gemälden alter Meister bereits seit dem
15 Jahrhundert bekannt. Wegen ihrer einzigartigen Haubenbildung wird die
Rasse gerne als Zierrasse geführt. Dabei zeigt sie jedoch auch eine recht
passable Legeleistung. Haubenhühner werden rasch sehr zutraulich, was auf
die  intensive  Pflege,  die  bereits bei den Küken notwendig ist,
zurückzuführen ist. Holländer Haubenhühner benötigen mehr als andere Rassen
für die Haltung einen Stall mit stets trockener Einstreu. Bei der Lüftung
des Stalles ist darauf zu achten, dass der Stall zwar Zugluftfrei ist, aber
trotzdem gute Frischluftzufuhr hat. Feuchtigkeit wirkt sich sehr negativ
auf die Haubenentwicklung aus. Daher müssen Haubenhühner Futter und Wasser
stets in geschlossenen Gefäßen bekommen, sodass sie ihre Nahrung nur mit
dem Schnabel aufnehmen können, ohne die Haube einzutauchen. Weichfutter
sollte stets z.B. mit Mehl verdickt werden, damit ein Verkleben der
Haubenfedern ausgeschlossen ist. Auch die Haube selbst benötigt von Zeit zu
Zeit pflegerische Maßnahmen. So sollten Federn, die schief wachsen mit der
Schere beschnitten werden. Solche Tiere sind natürlich von der Zucht
auszuschließen.  Die  Haubenbildung  beruht  auf  einer  knöchernen
Schädelplattenerhöhung, die sogenannte Protuberanz. Von dort gehen die
langen Federn strahlenförmig aus. Bei den Holländer Haubenhühnern wird eine
runde Vollhaube gewünscht, die keine Scheitelbildung zeigt. Allerdings
dürfen die Tiere nicht sichtbehindert sein. Bei der Zucht ist auf eine
gutausgebildete hohe Protuberanz zu achten, da sonst die Federn zu stark
nach unten fallen und die Sicht behindern. In dieser Hinsicht genauso
wichtig  ist  der  Abstand zwischen Auge und Protuberanzbeginn. Die
Protuberanzfedern müssen stets von einer einheitlichen Farbe sein. Die Lage
und Form der Protuberanz ist bereits am Eintagsküken ersichtlich und ist
dort für den geübten Züchter am besten zu beurteilen, da das Gefieder noch
sehr kurz ist. Tiere, bei denen die Haube zu tief herabfällt, sind
ebenfalls  von der Zucht auszuschließen. Trotzdem haben Haubenhühner
naturgemäß einen eingeschränkten Gesichtskreis, da sie nach oben nichts
sehen. Über dem Schnabel wachsen die Federn nach oben, die so für die
langen Haubenfedern eine Stütze bilden. Man spricht bei diesen Stützfedern
von Schnippe oder Schmetterling. Die Schnippe zeigt stets die Farbe der
Grundfarbe.
Überhaupt  zeigt der Schnabel, die für Haubenhühner charakteristisch
aufgeworfenen Nasenlöcher. Der Kamm fehlt aufgrund der Haubenbildung
vollständig und auch die Ohrscheiben sind kaum zu sehen. Die Kehllappen
sind rund und glatt und nicht sehr groß. Das Gesicht sollte möglichst
federfrei sein. Dagegen zeigt der Hals einen langen Behang. Die Form der
Holländer Haubenhühner entspricht in etwa der Landhuhnform mit schöner
runder vorgewölbter Brust mit gut ausgebildetem Bauch. Der Rumpf zeigt eine
gestreckte Länge und ist über den Schultern am breitesten, nach hinten wird
er schmäler und fällt leicht ab. Bei der Henne zeigt sich eine schöne
Walzenform.  Der  Rücken  ist mittelllang und beim Hahn mit vollem Sattelbehang ausgebildet. Die Flügel werden mäßig lang und hoch getragen.
Aufmerksamkeit erfordert der Schwanz, der stets gut geschlossen sein sollte
und mit langen und schön gebogenen breiten Sicheln und Deckfedern getragen
wird. Die Schenkel sind mittelllang und fein geformt.
Für die Haltung der Holländer Haubenhühner gilt, dass sie generell nicht
mit haubenlosen Hühnern zusammengehalten werden sollten, da diese aufgrund
ihrer andersartigen Erscheinung stets Attacken ausgesetzt sind. Dies gilt
auch für die Küken, denen andere Küken gern auf den Kopf picken, da die
Protuberanz einen angeborenen Pickreiz auslöst.
Holländer Haubenhühner gibt es generell in den Variationen Weißhauben und
Schwarzhauben, wobei die Variation Schwarze Haube und weißes Hauptgefieder
sehr selten ist. Bei ihnen zieht sich jedoch die schwarze Haubenfarbe auch
über  Teile des Oberhalses. In der Brust zeigt sie sich noch als
Halbmondsäumung. Die schwarzen Weißhauben zeigen ein schönes Schwarz mit
starkem Grünglanz. Die weißen sind rein weiß und sollen keinen gelben
Anflug haben. Bei den blau-gesäumten wird ein gleichmäßiges Schieferblau
mit dunkler Säumung gefordert. Daher zeigen Hals- und Sattelbehang auch das
typische dunkle blauschwarz. Bei den gesperberten Weißhauben zeigt sich
eine  schwarze  Grundfarbe  mit  möglichst  durchgehender  graublauer
Sperberzeichnung. Die Zeichnung der schwarz-weißgescheckten entspricht
denen  anderer  Rassen  mit  genau den typischen Kennzeichen dieses
Farbenschlages. Das heißt die Hennen zeigen eine schöne weiße Tupfung am
Federende, während die Hähne durch rein schwarzen Hals- und Sattelbehang
wesentlich dunkler erscheinen. Das Ausweißen mit zunehmendem Alter ist
ebenso ein besonderes Kennzeichen dieses Farbschlages.

Farbenschläge
weißhauben, schwarz weißhauben, weiß weißhauben, blau-gesäumt weißhauben,
gesperbert weißhauben, schwarz-weißgescheckt schwarzhauben, weiß

Rassebeschreibung:

Brahma

Bruteimindestgewicht 53g
Legeleistung 140
Farbe der Eier gelbrot bis gelbbraun
Gewicht 3,5 bis 5kg
Ringgrößen Hahn 27, Henne 24
Farbenschläge: hell, dunkel, gelb-columbia, rebhunfarbig-gebändert, blaurebhuhnfarbig-gebändert, schwarz, blau;


Die Brahmas kommen ursprünglich aus Indien und sind wohl eine Kreuzung aus
Malaien und Cochin. Der Brahmaputra gab der Rasse seinen Namen. Vor 1850
gelangten sie nach Amerika, und von da aus in der Mitte des 19.
Jahrhunderts nach Europa.

Die Brahmas machen auf den Betrachter einen imposanten Eindruck, der zum
Einen aus der Größe, zum Anderen aus dem üppigen Gefieder und dem
aufrechten Stand resultiert. Dazu kommt ein etwas eindringlicher Blick, der
das Auftreten zusätzlich verstärkt.

Die Beine sind stark entwickelt und bis zu den Zehen beiderseitig reich
befiedert. Brahmas besitzen eine tiefe, breitentwickelte und nach vorn
gezogene Brust. Dazu kommt ein breiter, kurz wirkender Rücken. Kurz wirkend
deshalb, da der Schwanzbereich relativ weit vorn beginnt. Die Hinterpartie
ist hochgezogen und trotzdem voll entwickelt. Das Volumen ergibt sich aus
dem üppigen Gefieder.
Der Hahn zeigt ein kurzes Schwanzwerk mit reichlich Sicheln und
Sattelbehang.

Im Verhältnis zur Körpergröße erscheint der Kopf eines Brahmahuhns relativ
klein, aber breit. Auch die Kehllappen sind von geringer Größe und fallen
kaum auf. Der Kopf trägt bei beiden Geschlechtern einen Erbsenkamm.

Brahmas sind anspruchslos, äußerst robust, wetterunempfinlich und
widerstandsfähig. Ihre Aufzucht gestaltet sich in der Regel problemlos. Als
fußbefiederte Rasse benötigen sie jedoch auf jeden Fall einen Grünauslauf,
der auch nicht durch übermäßige Zaunhöhen begrenzt werden muss. Die Tiere
sind ruhig und zutraulich.

Ohne eiweißreiche Nahrung, und dies von Anfang an, erreichen sie aber nicht
die Größe, für die sie bekannt sind. Ein gutes Augenmaß ist bei der
Fütterung trotzdem vonnöten, da Brahmas zum Verfetten neigen, was sich in
Folge bei den Hennen in der Legeleistung bemerkbar macht.

Die dunklen Brahmas gibt es von Anbeginn, und deren geforderte
Bänderzeichnung bedingt eine breite Feder, da sie nur so zum Ausdruck
kommen kann. Die Bänderzeichnung muß scharf sein, wobei einzelne
andersartige Federn nicht so sehr stören, solange der Gesamteindruck nicht
falsch ist.

 

 

Rassebeschreibung

Zwerg-Wyandotten
 

Gewichte:
Hahn: bis 1.200 g, Henne: bis 1.000 g
Bruteier-Mindestgewicht:
40 g
Schalenfarbe der Eier:
Hellbraun bis cremefarbig
Legeleistung:
160
Ringgrößen:
Hahn: 15, Henne: 13

Herkunft:
Einige Farbenschläge in England und Holland, die meisten in Deutschland erzüchtet

Gesamteindruck:
Harmonisch abgerundete Formen und fliessende Linien bei gestrecktem, kräftigem Körperbau, mittelhoher, breiter Stellung und waagerechter Körperhaltung. Das Schwanzende möglichst bis in Augenhöhe ansteigend.
Zwerg-Wyandotten sind in 25 Farbenschlägen zugelassen. Sie haben ein ruhiges und zutrauliches Wesen, sind dadurch bei der Bevölkerung, nicht nur in Züchterkreisen, sehr beliebt. Der natürliche Bruttrieb ist in den einzelnen Farbenschlägen noch sehr stark vorhanden. Die Eischale ist hellbraun bis cremefarbig.

 

 

Abstammung und Domestikation*

Kaum eine andere Geflügelart fand durch die Domestikation solch hohe Wertstellung als Haustier wie das Huhn. Seine Urform ist das wilde Rote Kammhuhn (Gallus gallus), das offensichtlich schon vor 4000 Jahren vom Menschen domestiziert wurde. So fand man aus dieser Epoche in Ruinen der Stadt Mohenjo-Dara der Indus Hochkultur Tonfiguren schwerer Hühnerrassen. Wenn man berücksichtigt, daß in der ersten Domestikationsphase eine figürliche Rückentwicklung normal erscheint und erst in späteren Generationen mehr Größe erreicht wird, dürfte eine Haushuhnhaltung schon zu einem früheren Zeitraum erfolgt sein. Das wird auch durch die Erwähnung von Haushühnern in 4800 Jahre alten chinesischen Schriften untermauert.

Voraussetzung zur Domestikation des Huhnes war die Seßhaftigkeit der Menschen und die daraus resultierende Bewirtschaftung von Äckern und Feldern bzw. der Anbau von Feldfrüchten. Mehr die Freude am Tier als wirtschaftliche Erwägungen mögen ein Grund zur Zähmung der Wildhühner gewesen sein. Vielleicht wurden sie auch in dieser Zeit als lebende Fleischreserve oder zu Opferzwecken gehalten? Aber auch der Psychologisch positive Einfluß durch den täglichen Umgang mit den Hühnern ist nicht von der Hand zu weisen. Erst wesentlich nach der Domestikationsphase scheint das Huhn unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gehalten und gezüchtet worden zu sein. Voraussetzung war sicher eine etwas höhere Legeleistung, die auf jeden Fall über das normale Gelege der Wildform hinausging oder wie im indonesischen Raum noch bei einigen Rassen üblich; Eine Gelegestärke wird produziert, gebrütet, Küken aufgezogen, und der nächste Zyklus folgt analog.

Der Übergang von der Zähmung zur Domestikation setzt genetische Änderungen gegenüber der Wildform voraus. So verlieren sich in der Zeit verschiedene Instinkthandlungen. Die Fluchtdistanz wird verringert, und das Paarungsritual ist oft nicht mehr so ausgeprägt bzw. auf die Fortpflanzungsphase begrenzt. Durch den geänderten Hormonhaushalt sind beim domestizierten Hahn im Gegensatz zum Wildhuhnvertreter die Hoden ganzjährig funktionstüchtig. Das wird durch eine Zwischenmauser, in der der Wildhahn sein Schmuckgefieder vermausert, deutlich. Neben solchen Verhaltens- bzw. Physiologieabweichungen gibt es Änderungen der Körpergröße, bedingt durch einen geänderten Muskel- und Skelettaufbau, was ein kleineres, aber auch deutlich größeres Körperwachstum und somit eine große Formenvielfalt ermöglicht.

 

 

Allgemeine Geflügelkrankheiten


 Es ist absolut notwendig bei Problemen mit Geflügel einen Tierarzt aufzusuchen. Viele Medikamente sind nur über den Tierarzt zu beziehen, und dürfen auch nur unter Verordnung eingesetzt werden bzw. sind für Geflügel die dem Verzehr dienen nicht zulässig. Der Rat eines Veterinärs ist daher unabdingbar. Es ist auch an die eigene Hygiene zu denken, deshalb stets Hände waschen, nachdem man in Kontakt mit kranken Tieren war. Bei der Verabreichung von Medikamenten stets Hinweise des Beipackzettels beachten. Weder Tiere noch Eier verzehren die unter medikamentöser Behandlung stehen. Falls Medikamente über das Wasser verabreicht werden, sicherstellen dass kein weiteres Wasser dem Tier zur Verfügung steht. Viele Krankheiten sind nahe miteinander verwandt, so übertragen z.b. Ratten und Mäuse die selben Krankheiten wie wilde Vögel. Es ist deshalb besonders auf die Haltebedingungen der Tiere zu achten um Krankheiten zu vermeiden.
 



Einige Arten sind empfindlich was spezielle Medikamente angeht, so z.B.: afrikanische Geflügelrassen, hier ist große Vorsicht bei der Dosierung empfohlen. Einige Geflügelkrankheiten sind ansteckend und könne auch auf den Menschen übertragen werden, deshalb unbedingt auf Hygiene beim Umgang mit solchen Tieren achten. Es gibt zwar schwere Krankheiten wie Krebs die kaum Heilungschancen versprechen, doch die meisten Geflügelkrankheiten treten nicht auf bzw. können geheilt werden durch entsprechende Haltung in streßfreier, sauberer Umgebung, ohne Ratten und Mäuse, dem Einsatz von qualitativ hochwertigem Futter, mit viel Auslauf und frischer Luft.

 

 

Die Brut

Jetzt sollten Sie sich erst einmal fragen, welche Methode der Brut Sie bevorzugen.
Der professionelle Züchter verwendet eigentlich immer einen Brutapparat, denn so kann er beliebig viel Küken ausbrüten und kann vorausplanen, wann er wieder Küken will. Wenn man aber nicht so sehr auf einen bestimmten Bruttermin angewiesen ist, so sollte man einer Glucke jedoch ruhig ein paar Eier geben, denn es ist sehr schön mitanzusehen, wie eine Glucke ihre Küken versorgt und bemuttert.
Wenn Sie als Züchter auch Ausstellungen besuchen, ist von der natürlichen Brut eher abzuraten, da man in den seltensten Fällen eine Glucke zur Verfügung hat, wenn man sie gerade braucht. Da die Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Zeiten im Jahr stattfinden müssen die Tiere bis dort natürlich schon groß sein. Also fängt man mit der künstlichen Lichtgabe schon oft im November an. Die Küken schlüpfen dann im Januar. Es wäre hier noch viel zu kalt eine Glucke mit ihren Küken draußen herumlaufen zu lassen.
Normalerweise brütet man schwere Rassen im Januar, mittelschwere im Februar und leichte im März. Generell sollte bei der Naturbrut das Wetter schon so warm sein, dass man die Küken auch raus lassen kann.


Die Naturbrut


Wann die Glucke brütig ist, erkennt man leicht an ihren Glucklauten. Sie bleibt dann den ganzen Tag auf dem Nest sitzen. Wenn man sicher ist, dass sie wirklich brüten will, dann richtet man ihr ein extra Nest. Normalerweise ist der Stall als Brutraum für die Glucke ideal. Wenn man Fallennester hat, dann schließt man einfach die Klappe und die Henne ist von den anderen Hennen getrennt. Durch ein Stück Stoff kann man das Nest noch etwas abdunkel und es der Henne somit noch gemütlicher machen.
Das Nest sollte aus einer dicken Schicht Heut bestehen. Hat sich die Glucke in dem Nest eingelebt, so kann man ihr jetzt die Eier geben. Das sind immer soviele wie die Glucke gut decken kann.Natürlich sollten diese so frisch wie möglich sein, denn je älter desto schlechter die Entwicklung. Eier die über vier Wochen alt sind, sollte man nicht mehr verwenden.
Wenn man die Eier noch sammeln muss, so lagert man sie in einem Kühlschrank mit der Temperatur von 8°C - 12°C. Dabei stellt man sie auf die Spitze. Man kann sie auch auf der Seite liegend lagern, allerdings muss man sie dann täglich mindestens zwei mal wenden, damit der Dotter sich nicht senkt. Hat man sich Eier schicken lassen, so lässt man diese mindestens 48 Stunden ruhig liegen, bis man sie der Glucke gibt.
Von nun an hebt man die Glucke täglich einmal vom Nest, damit sie Körner aufpicken, trinken und sich entleeren kann. Außerdem badet sie bei schönem Wetter auch gern im Staub. Man muss keine Angst haben, dass sie dies zu lange tut, denn die Henne weiß schon, wann sie wieder auf die Eier zurückkehren muss, auch wenn sie schon kalt sind.
Als Futter gibt man ihr am Abend nur Körner, da diese lange brauchen, bis sie verdaut sind und so halten sie lange. Ist die Brut im Stall nicht möglich, so kann man sie auch in einem Pappkarton im Keller brüten lassen. Man kann ihr Futter und Wasser dann in ungefähr einem Meter Abstand zum Nest reichen. Die Glucke versorgt sich dann selbst.

Am 7. Tag sollte man die Eier schieren. Schieren heißt "Durchleuchten der Eier", um festzustellen, welche davon sich entwickelt haben und welche nicht. Unentwickelte Eier werden ausgesondert. Man erkennt dies, dass sie innen noch ganz klar sind.
Am 20. Tag durchstoßen die Küken mit dem Eizahn die Eierschale. Es kann dann noch bis zu 14 Stunden dauern bis sie geschlüpft sind. Am 21. Bruttag kann man die Henne mit ihrem Schlupf vom Nest nehmen und in den Aufzuchtsstall übersiedeln.


Die Kunstbrut


Zuerst stellt man den Brutapparat mittels der Beschreibung ein. Falls der Apparat unterschiedliche Fächer besitzt, so kann man darin die Eier der unterschiedlichen Hennen ausbrüten, damit man die Küken auch nach dem Schlupf noch zuordnen kann. Sind keine Fächer vorhanden, dann man sich diese auch leicht aus Pappe selbst bauen, wenn man sie unbedingt braucht.
Die Eier sollten mindestens 2mal täglich gewendet werden. Ideal wäre ein 8maliges wenden. Das Schieren erfolgt wie bei der Naturbrut. Sind die Küken geschlüpft, so kann man sie kennzeichnen, indem man einfach mit verschiedenen Filzstiften ein Zeichen in den Flaum malt. Die Küken von Henne A bekommen z.B. alle ein rotes A ins Gefieder. Durch die verschiedenen Fächer des Brutapparats kann man die Küken ja eindeutig erkennen. Brutapparate bekommt man in einer Preisspanne von 75 Euro bis weit über 550 Euro.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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